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Weihnachtscharity: IFCS fördert Communityprojekt für Mädchenfußball in Sambia

In Erinnerung an den verstorbenen IFCS-Geschäftsführer Martin Walizadeh spendet das steirische Unternehmen auch heuer an eine wohltätige Organisation. Diesmal gehen die Gelder an ein Vorzeigeprojekt für junge Fußballerinnen in Afrika.

Kalingalinga liegt im Herzen Sambias. Im Osten der Hauptstadt Lusaka, um genau zu sein. Kalingalinga ist einer dieser Townships, deren Alltag von Armut bestimmt werden. Wer hier geboren wird, hat es schwer im Leben Der Fußball kann ein Ausweg sein. Aber dafür braucht es mehr als eine Fußballakademie, die alle paar Jahre einen Kicker nach Europa transferiert. Dafür braucht es Projekte wie „Africa on the Ball“.

Die schottische Organisation hat es sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung nachhaltiger und gemeinschaftlicher Fußballprojekte zu fördern. In Kalingalina etablierte „Africa on the Ball“ im Jahr 2011 ein Mädchenprogramm, das junge Frauen über die Teilnahme an Fußballtrainings- und spielen hilft, ein besseres Leben führen zu können. Neben dem Spaß am Sport sind daher Ausbildung und Arbeitsplatzsuche die wichtigsten Eckpfeiler des Projekts. IFCS finanziert den Mädchen von Kalingalinga im Rahmen der bereits traditionellen weihnachtlichen Charityaktion des Unternehmens ein gesamtes Projektjahr.

„Es ist uns als renommierten Player des internationalen Fußballbusiness ein besonderes Anliegen, der Fußballcommunity etwas zurückzugeben“, erklärt Kian Walizadeh, Geschäftsführer von IFCS. Dass sein Unternehmen ein Projekt in Afrika unterstützt, hat gute Gründe. „Kein anderer Kontinent wird so ausgebeutet wie Afrika. Gerade in unserer Branche, wo Fußball vielerorts nur aus geschäftlichen Interessen gefördert wird, um etwa lediglich den besten Talenten eine Chance auf ein besseres Leben zu bieten. Der Ansatz von ‚Africa on the Ball‘ ist ein viel gesamtheitlicher. Es ist eine Vorzeigeorganisation, die zeigt, wie der Breitensport negative gesellschaftliche Entwicklungen bekämpfen kann.“

Die IFCS-Weihnachtscharity entstand im Jahr 2015 in Erinnerung an den verstorbenen früheren IFCS-Geschäftsführer Martin Walizadeh. Der zweifache Familienvater war 2015 unerwartet aus dem Leben gerissen worden.