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Olmütz schlägt Lazio

Eine Sensation gab es in Laa im Vorbereitungsspiel zwischen Lazio Rom und Sigma Olmütz. Der italienische Topklub musste sich in einer packenden Partie knapp geschlagen geben.

Eine Sensation gab es in Laa im Vorbereitungsspiel zwischen Lazio Rom und Sigma Olmütz. Der tschechische Erstligist, der dieses Jahr wieder aufgestiegen ist spielte schon in der ersten Spielhälfte eine ausgeglichene Partie mit der Serie A-Mannschaft, die ohne Miroslav Klose auskommen musste. Kurz vor der Halbzeit, genauer gesagt in der 39. Minute, gingen die Italiener durch einen Angriff über die linke Seite in Führung. Djordjevic schoss Lazio mit der Ferse das 1:0. Olmütz legte den Respekt im zweiten Abschnitt ab und nur zwei Minuten nach Wiederbeginn kam es zu einem Eigentor eines Lazio-Spielers. Dem zuvorgegangen war eine Flanke von Falta. Wenige Augenblicke später ließ Falta durch einen harten Schuss aufhorchen, der zwar zunächst abgeblockt wurde, jedoch dann von Hladik zur Führung verwertet werden konnte.

Die Italiener begannen nervös zu werden, Diskussionen mit den Gegenspielern und dem Schiedsrichter waren die Folgen. In der 76. Minute musste die italienische Spitzenmannschaft erneut eine bittere Pille schlucken. Petr Sevcik, der Mann des Spiels zog ins kurze Eck ab und da stand es plötzlich 3:1! Die Freude konnte nicht einmal durch den Anschlusstreffer von Keita gedämpft werden. „Es ist ein herrliches Gefühl für die Jungs, dass sie ein solches Spiel gewonnen haben. Lazio Rom schlägt man schließlich nicht alle Tage. Also der Trainerstab und ich sind froh, dass wir das auf eine solche Art und Weise geschafft haben.“, freute sich Olmütz-Trainer Augustin Chromy nach dem Spiel.

LAZIO ROM – SK SIGMA OLOMOUC 2:3 (1:0)

Tore: 1:0 Djordjevic (39.), 1:1 Eigentor (47.), 1:2 Hladik (52.), 1:3 P. Ševčík ( 76.) 2:3 Keita (90.)

Aufstellungen:
Lazio: Marchetti (46. Berisha) – Mauricio (77. Konko), Gentiletti (77. Prce), Hoedt – Patric (55. Basta), Parolo, Cataldi (77. Onazi), Lulic (77. Seck) – Felipe Anderson (25. Candreva), Djordjevic (55. Perea), Keita. Trenér: Stefano Pioli.

Olomouc: Blaha – Texl, Radakovič (60. O. Ševčík), O. Ševčík (30. Štěrba), Jemelka – Kalvach, Habusta (46. Qose) – Hladík (85. Hýbl), P. Ševčík, Falta (79. Schmidt) – Rolinc (65. Yunis). Trenér: Augustin Chromý.

 

Alle Fotos(C) GEPA Pictures